Die Dürre durch El Niño hat in der Landwirtschaft landesweit bereits Schäden von 8,57 Mrd. PHP verursacht, auch in den Visayas.
Das geht aus dem zweiten Lagebericht des Agrarministeriums (DA) hervor. Betroffen sind demnach 288.058 Bauern und 291.154 Hektar Ackerland. Am stärksten trifft es Mais mit rund 5 Mrd. PHP Schaden, gefolgt von Reis mit 2,95 Mrd. PHP. Die Zahlen werden noch von den Regionalbüros geprüft.
Zu den betroffenen Regionen zählen Westvisayas, die Negros Island Region, Zentralvisayas (mit Cebu) und Ostvisayas. In Iloilo sind Reis, Mais und Gemüse betroffen, in Antique Reis. Eigene Zahlen für einzelne Provinzen nennt der Bericht nicht.
Der Wetterdienst PAGASA rechnet mit einem starken bis sehr starken El Niño, der vor Ende 2026 seinen Höhepunkt erreichen und bis ins erste Halbjahr 2027 anhalten könnte. Die Regierung lässt in Westvisayas künstlich Regen erzeugen, hat 338 Wasserpumpen in sieben Regionen aufgestellt und Hilfen von 11,34 Mrd. PHP angestoßen.
Wer einen Garten oder ein Stück Land bewirtschaftet, sollte sich auf weniger Regen einstellen und Wasser sparsam einsetzen.
Stand: 26.10.2026, 05:35 Uhr (PHT)
Quellen: Inquirer


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