Kategorie: Lokales

  • Schweinepest in Cebu City – Kontrollen sind eingerichtet

    Im Barangay Sapangdaku in Cebu City ist die Afrikanische Schweinepest (ASP) nachgewiesen worden. Zehn Schweine wurden positiv getestet und sind verendet, wie die städtische Veterinärbehörde mitteilte. Ergebnisse weiterer Proben stehen noch aus.

    Die Stadt hat Kontrollpunkte eingerichtet, damit keine infizierten Tiere oder belastetes Schweinefleisch das Gebiet verlassen. Schweinehälter im Umkreis von 500 m werden ermittelt. In Cebu City gab es bereits im August Fälle in Quiot und im September in Toong. Die Behörde vermutet, dass Fleisch über Fiestas von Toong nach Sapangdaku gelangte; bestätigt ist das nicht.

    In der Provinzgemeinde Ginatilan gilt ein Ausbruch vom September inzwischen als eingedämmt. Die Provinz Cebu verbietet seit Juli die Einfuhr lebender Schweine und Schweinefleisch aus Negros und anderen betroffenen Provinzen.

    Die Schweinepest ist für Schweine meist tödlich, für Menschen aber ungefährlich. Wer selbst Schweine hält, sollte kranke oder tote Tiere sofort melden.

    Quelle: SunStar

  • Stromknappheit: Roter Alarm im Visayas-Netz am Donnerstagabend

    Der Netzbetreiber NGCP hat für Donnerstag, 22. Oktober, Alarm für das Stromnetz der Visayas ausgerufen: von 17 bis 18 Uhr Stufe Rot, von 18 bis 19 Uhr Stufe Gelb.

    Rot bedeutet, dass das Angebot nicht reicht, um Verbrauch und Regelreserve zu decken. Gelb heißt, dass die Reserve für Störfälle zu knapp ist. Laut NGCP stehen 2.608 MW zur Verfügung, bei einer erwarteten Spitzenlast von 2.581 MW. Der Puffer beträgt damit nur rund 27 MW.

    Als Ursache nennt NGCP den Ausfall der Kohlekraftwerke PEDC 3 und KSPC 1 sowie geringere Stromimporte aus Mindanao, weil dort mehrere Anlagen geplant oder ungeplant außer Betrieb sind.

    Ob es tatsächlich zu Abschaltungen kommt, geht aus der Mitteilung nicht hervor. Wer in Cebu oder auf den übrigen Visayas-Inseln lebt, sollte sich auf mögliche kurze Stromausfälle am frühen Abend einstellen und die Hinweise des örtlichen Versorgers verfolgen.

    Quelle: Inquirer, gestützt auf NGCP