Peso fällt auf neues Rekordtief

Der philippinische Peso schloss am Freitag, 23. Oktober, bei 63,615 zum US-Dollar und markierte damit den 31. Rekordtiefstand des Jahres. Gegenüber dem Vortag (63,52) verlor er 9,5 Centavos. Intraday war er sogar auf 63,62 gefallen.

Die Abschwächung setzte sich trotz der Zinserhöhung der Zentralbank um 0,5 Prozentpunkte auf 5,50 Prozent fort. Gouverneur Eli Remolona betonte, man hebe die Zinsen nicht, um einen bestimmten Wechselkurs zu verteidigen, könne aber bei starken Schwankungen intervenieren, die die Inflation anheizen könnten. Die Zentralbank rechnet für dieses Jahr mit einer durchschnittlichen Inflation von 6,1 Prozent.

Für Auswanderer und OFWs bedeutet ein schwächerer Peso höhere Kosten für importierte Waren und Treibstoff, gleichzeitig aber mehr Peso für Überweisungen aus dem Ausland. Die Aktienmärkte reagierten ebenfalls negativ.

Quelle: Philstar, Inquirer

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