Im Streit um Chinas Botschafter Jing Quan ruft der Präsidentenpalast zur Besonnenheit auf. Sprecherin Claire Castro sagte, Wut trübe das Urteilsvermögen; man müsse auch an die Filipinos in China denken. Der Präsident werde Resolutionen von Senat und Repräsentantenhaus aber nicht verhindern.
Die chinesische Botschaft reagierte auf Facebook: Wer den Botschafter ausweisen wolle, sei in China ebenfalls nicht willkommen. Zehn weitere Abgeordnete haben inzwischen die Resolution 1562 eingebracht, die die Ausweisung des Botschafters oder seine Abberufung durch China fordert.
Verteidigungsminister Gilbert Teodoro warf der Botschaft Einmischung in die Innenpolitik vor. Ihr Ton sei nicht mehr diplomatisch und könne die Wahl 2028 beeinflussen. Kern des Konflikts bleibe Chinas Vorgehen im Westphilippinischen Meer.
Quelle: Philstar
