Die 50 Parteilisten-Gruppen, die die Wahlkommission Comelec aus ihrem Register gestrichen hat, können sich bis zum 30. Dezember 2026 neu um eine Zulassung für die Wahlen 2028 bewerben. Sie werden allerdings wie Neubewerber behandelt.
Gestrichen wurden die Gruppen mit der Comelec-Resolution Nr. 11281. Zehn hatten an den beiden vorangegangenen Wahlen nicht teilgenommen, 40 hatten in aufeinanderfolgenden Wahlen die Voraussetzungen für einen Sitz im Repräsentantenhaus verfehlt. Betroffen sind unter anderem Bayan Muna und Magdalo Para sa Pilipino.
Comelec-Chef George Erwin Garcia sagte am Samstag im Radio, die Anträge fängen „bei null“ an. Geprüft werde die bisherige Bilanz, also ob eine Gruppe Sitze gewonnen und im Kongress gearbeitet habe. Wer in mehreren Wahlen nur sehr wenige Stimmen bekam, müsse mit Fragen rechnen. Garcia sprach von einer „Bereinigung“ des Parteilisten-Systems.
Gruppen mit gültiger Registrierung müssen ihre Teilnahme an den Wahlen 2028 trotzdem anmelden. Auch gegen sie und ihre Kandidaten sind gesonderte Anträge auf Löschung oder Ausschluss möglich.
Quellen: Inquirer
